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Bewerbung von Rheava

#1
Guten Tag an das Team von Lichtholm und andere LeserInnen!

Mein echter Name ist Alisa (Spitzname gerne Alice, da es bei anwesenden Lisas schnell zu Verwirrung kommt), ich bin 18 Jahre alt und komme aus Rheinland-Pfalz, genauer aus der Umgebung von Mainz. In meiner Freizeit mache ich gerne Musik - allein oder auch in einer Gruppe - und lasse mindestens einmal die Woche ein paar Pfeile fliegen. Ich bin eine recht schüchterne Person; ich habe kleinere Menschengruppen daher viel lieber als -massen.

Meine bisherigen Rollenspielerfahrungen kratzen vermutlich nur die Spitze des Eisberges an, allerdings habe ich in dem Rollenspiel mit Minecraft schon ein paar Monate Erfahrung. Des Weiteren bin ich sowohl Spielerin, als auch Spielleiterin in verschiedenen PnP und vertiefe mich gerne in jegliche Fantasien, die ich in die Finger bekomme. (Seien es Fantasy-Bücher, Geschichten, die ich selbst verfasse, oder Musikstücker, die ich eigens komponiere)  
Ein Mikro ist vorhanden, auch wenn ich eher TS-scheu bin. Ansonsten bleibt nicht viel zu sagen, als dass ich mich sehr auf diese gesellige Runde hier freue und wünsche viel Vergnügen beim Kennenlernen meines Charakters.

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- Irgendwo in den großen Eissteppen von Eisschwinge -


In einer winzigen Höhle liegt zusammengekauert eine in löchrige Felle eingewickelte Person. Es ist eine Frau.
Ihr Unterschlupf mag Schutz vor dem eisigen Wind bieten, der heulend vorbeiweht, doch die Kälte findet immer einen Weg. Das beklemmende Gefühl von Machtlosigkeit überkommt sie, als sich die eisige Luft in der Höhle breit macht und der Frost langsam bis in ihre Knochen dringt.

Doch die Frau überlebte. Sie wurde von einem Fremden gerettet, ohne ihr Wissen, da die Kälte sie schon zur Bewusstlosigkeit trieb und mit ausgezehrten Kräften dem Tod überreichen wollte. Tatsächlich sah sie diese Person nie wieder. Doch wie konnte sie auch? Das bloße Wiedererkennen wurde durch ihre Ohnmacht ausgeschlossen und auch das Verschwinden der Person geschah ohne Spuren. So fand sie sich also in dieser heruntergekommenen Hütte wieder, in der wohl kaum mehr als fünf Personen gleichzeitig leben könnten, ohne große Probleme dabei zu haben, sich zu bewegen. Der sechs Fuß lange und vielleicht vier Fuß breite Raum war unmöbiliert und durch einige Lücken in den Holzdielen pfiff der eisige Wind.

Das war der Wendepunkt in Lunarias Leben. Ihre Familie suchte nicht nach ihr. Sie wurde alleine gelassen. Sie wollte am Ende tatsächlich aufgeben. Doch durch ihre Rettung schöpfte sie neue Kraft. Sie, Lunaria Fengari, würde alle ihrer Ahnen in den Schatten stellen und dafür sorgen, dass man ehrfürchtig mit ihr umgeht. Mit ihren 20 Jahren, ihrer kleinen Statur von ~165cm, ihren dunkelbraunen, fast schwarzen langen Haaren, ihrer dunklen Haut und ihrer Identität als Eisschwingenbürgerin würde sie nun endlich etwas bedeuten. Ihr Talent im Umgang mit Tieren, welches sie bei der der Schlittenhundzucht ihrer Tante entdeckte, würde ihr dabei helfen, dessen war sie sich sicher. Und auch wenn sie kein Nordling für schwere körperliche Arbeit war und noch nie eine richtige Waffen geführt hat, so besitzt sie einen ungebrochenen Willen, alles zu tun, um ihr neues Ziel zu erreichen. Einzig, die Angst zu versagen, begleitet sie seit ihres Fasttodes und ist tief in ihr verankert. Sie sieht sich dem Richter und dem Wächter unterstellt und strebt nach einer Kombination von Rechtschaffenheit und Mut, weswegen sie das Lügen aus Kindheitstagen abgelegt hat. Sie übt sich in Genügsamkeit und darin, keinen Hass für etwas zu empfinden. Sie stellt hohe Erwartungen an sich, ist gerne etwas zu übereifrig und neugierig und ist nur mit den Grundlagen von höfischen Etiketten halbwegs vertraut. In Anwesenheit von Höhergestellten wird Lunaria schnell nervös, allerdings hat sie sich noch nie vor der Obrigkeit gefürchtet. Ihren Kindheitstraum, einmal wie die Großkönigen in den Gaid Höhen zu regieren, hat sie während ihres Erwachsenwerdens schmunzelnd verworfen, wobei sie ihre kindliche Seite dennoch weitgehend versucht zu erhalten. Den Kirchengang ihrer Kindheit hat sie mittlerweile entsagt, sie findet die Nähe zu den Patronen und deren Eigenschaften, die sie anstrebt besonders in abgelegener Einsamkeit; an Orten, die für sie persönlich von Bedeutung sind und nicht durch Denkmäler markiert sind.

Auf ihre Familie ist sie nicht gut zu sprechen, es scheint fast, als sei Lunaria generell eher menschenscheu geworden, distanziert, vorsichtig, stets mit Bedacht, abwägend, wie ihre liebsten Patronen es ihr vorgelebt haben, so glaubt sie. Stets bei sich trägt sie das zerschlissene Fell, dass ihr flüchtig Schutz in der eisigen Höhle geboten hat und für sie selbstverständlich von besonderem persönlichen Wert ist.

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Was es mit diesem Fell auf sich hat, wie ihre familiären Angelegenheiten zur Zeit ihrer Kindheit waren, Gedanken über ihre Heimat, andere Völker (etc.) und weitere Eigenschaften möchte ich nicht vorab nennen, schließlich plaudert meine Luna nicht gerne jedem Fremden gleich ihr ganzes Privatleben aus. ;-) 

In diesem Sinn hoffe ich, dass der Text nicht allzu anstrengend zu lesen ist und würde mich freuen, Luna auf Elysia nach ihrer persönlichen Verwirklichung streben lassen zu dürfen.


 winterliche Grüße

Rhea
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#2
Heyho,

Deine Bewerbung liest sich wirklich super!
Komm einfach mal in den Ts, damit wir den rest besprechen können.

-Jekyll
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