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Religion und Klerus in Elysia - Druckversion

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Religion und Klerus in Elysia - Hyde - 20.06.2017

Die Lehren der Gefährten
Die Patronen waren einst wie auch wir, gewöhnliche Menschen. Allein ihre Taten und Beweggründe, sowie die Gefühle die sie in ihren Mitmenschen auf ihren Reisen auslösten, erhoben ihre Namen und Seelen in den Stand der Göttlichkeit und Transzendenz. Viele Überlieferungen und Schriften über die Gefährten, handeln von ihren Abenteuern und Reisen durch die Welt, um jeden noch so kleinen Fleck von Untugend und Chaos zu beseitigen. Mit diesem Ziel hinterließen die 6 Gefährten eine Spur der Sicherheit und des Frohmuts hinter sich, wo immer auch ihr Weg sie hinführte.
Angesichts ihrer ehemaligen Menschlichkeit ähneln die Niederschriften mehr einem Märchenbuch, dessen Geschichten eine Botschaft vermitteln wollen, statt einer heiligen, absoluten Gebung durch ein höheres Wesen. Gleichermaßen sind die Kirchen zwar ein heiliger Ort, um am jeweiligen Schrein einen oder alle Gefährten anzubeten, jedoch waren die heimischen Gasthäuser zu Beginn die wahren, heiligen Stätten, an denen die Geschichten und die Kunde über die tapferen Helden verbreitet wurden.
Viele der Sakralgebäude haben aber nur 5 Schreine oder Statuen in ihren Hallen, da der sechste der Gefährten, der Gelehrte, in ihren letzten Tagen und Stunden, die Gruppe in einem egoistischen Akt hinterging und sie ihrem Schicksal überließ. Viele Jahre ist dieser Akt des Verrats her und nur wenig ist über den genauen Verlauf bekannt, wobei die Mitteilung durch Mundkunde keine Hilfe war, um die genauen Umstände aufzuklären. Verwirrung und Unwissen führten zu einer Spaltung zwischen den Anhängern der Gruppe und fast alle Orden nahmen es sich zur Aufgabe die Schreine des Gelehrten nieder zu reißen, während Andere noch heute ihm Treue schwören und den Akt des Verrats in die Schuld der anderen Gefährten stellen.


Die Mutter
Die Gnade der Mutter ist unendlich. Freunde gehen, Liebende erlöschen und Feinde fallen, doch die Mutter ist ein ewiger Hafen voll Sicherheit und Barmherzigkeit. Ihre Güte schenkt einem Flüchtendem Rückzug, einem Verlorenem Antworten und einem Gegner die Hand.

Der Richter
Handeln und Gewissen lassen sich nicht trennen, und das Gewissen des Rechtschaffenen ist rein. Er sieht die Welt in starken Kontrasten, wird von den Menschen um sich herum als selbstgerecht wahrgenommen. Tatsächlich schlägt er keinen Möglichkeit aus, seine Idee der Rechtschaffenheit durchzusetzen. Als Hüter von Glaubens- oder Gesetzesfragen unterteilt er jeden Menschen, jede Handlung, jedes Volk, sogar jede Regung in gut und schlecht. Mit sich selbst ist er stets im Reinen.

Der Erbauer
Alles verfällt. Der Mensch stirbt einfach dahin. Nur seine Bauwerke und Erfindungen, das Wissen seiner Lebenszeit bleiben bestehen. Der Erbauer ist der Patron von Baumeistern, Erfindern und Gelehrten, die mit ihren Errungenschaften die Welt verändern.

Der Wächter
Durch Blut und Eisen kann einzig verteidigt werden, was dem Leben würdig ist. Der Wächter ist der Patron von Jägern, Soldaten und Kriegern, die im kalten Stahl ihre Bestimmung finden. Diesen Menschen ist bewusst, dass Krieg und Gewalt keine gute Antwort sind, sie jedoch notwendig sind, um zu bestehen. Nur wenn man etwas unternimmt, kann man auch das schützen, was man so sehr ehrt.

Der Bewahrer
Gewalt ist ein Scheusal, doch sie wird nur zu einem Moloch der unendlichen Pein, sollte man sie erwidern. Friede ist der Weg zur Erhaltung aller Dinge und Friede soll für immer gewährt sein. Der Bewahrer sieht in Allem die Schönheit des Lebens, selbst wenn es sich in den Augen Anderer nicht lohne, es zu retten, so ist für ihn jeder noch so kleine Funke von Leben ein Schatz.

Der Gelehrte
Das Wissen ist ein Meer, auf dem der Gelehrte und seine Anhänger durch ihr Leben reisen. Ohne es würden wir im dunklen Meer der Ignoranz ertrinken und nie an dem Land ankommen, dass wir in unserem Inneren suchen. Anhänger des Gelehrten sind sich nie zu schade um jeden Tropfen Wissen von Lehrern, Schriften oder der Natur zu erlangen, um sie zu verstehen und zu nutzen.





Religion und Klerus in Elysia - Hyde - 20.06.2017

Klerus

Der Klerus ist hauptsächlich für die Verbreitung der Schriften der Gefährten und deren Instandhaltung zuständig. Dies beinhaltet die Hütung der Sakralbauten, sowie die Ausbildung und Lehre für neue Akolythen, die der Priesterschaft beitreten wollen. Die Ränge innerhalb des Klerus sind eher verschwommen und unklar, da die Höhe und Wichtigkeit des Rangs oftmals mit der natürlichen Affinität zu den jeweiligen oder gar allen Gefährten in Verbindung steht. So finden sich alle dreißig Jahre die Priester jedes großen Klerus zusammen und wählen die Person zum Papst, welche ihrer Ansicht nach am nächsten auf der Schwelle zum Reich der Gefährten steht. Diese Person, soll die stärkste Gabe haben, die Gefährten nach Rat und Hilfe zu fragen, wobei die geistige Reise in das Reich der Göttlichkeit, schon oft das Leben eines Oberhauptes des Klerus forderte. 
Doch diese Möglichkeit auf einen Zugriff auf unendliche Antworten kommt nicht ohne Opfer. Die Hingabe der Priester muss ausreichend sein, um die Gunst der Gefährten zu erlangen, was oftmals die totale Abspaltung von weltlichen Dingen fordert, um ihren Geist frei und klar sehen zu lassen. Deswegen pflegen die Priester der Gefährten, genauso wie die Seraphen, die Meditationsform der Askese. Viele Geistliche glauben daran, dass sie die Askese am besten an Orten vollführen können, an denen sie den Gefährten am nächsten sind. Oftmals findet man Schreine und Kirchen deswegen in den Spitzen von Gebirgen, aber auch in den Tiefen von Schluchten und natürlichen Gruben, da sich niemand einig ist, ob alle Gefährten wegen ihrer Persönlichkeit an den gleichen Orten der Welt ruhen.

Seraphim-Orden

Der Seraphim-Orden ist der militärische Zweig der Kirche. In der Welt von Elysia gibt es viele Orden, jedoch unterstehen sie allen dem ersten Seraphim-Orden, welcher sich auf Sanctum befindet. Unabhängig von ihrer Lage sind sie alle aber zuständig für den Erhalt des Glaubens an die Gefährten, ihre Werte und Geschichten. Anders als der Klerus, geht der Seraphim-Orden hier ebenfalls mit physischer Gewalt vor gegen Ketzer und alle anderen Menschen, die gegen die Lehren der Gefährten leben. Dieses Vorgehen gegen allgemeine Missetäter der Gesellschaft, wird jedoch nur vollzogen, wenn die zuständige Gemeinde noch kein eigenes Militär hat. Sollte dies nämlich der Fall sein, haltet sich der Orden aus gesetzeswidrigen Angelegenheiten eher heraus.
Ein anderer großer Bestandteil im Leben eines Seraphen ist die Behütung und Erziehung der Magier. Sobald ein Magier als Kind einer Akademie zugewiesen wurde, wird ihnen automatisch auch ein Seraph in Ausbildung zugeteilt, welcher den Magier zu aller erst unter Aufsicht stellt und ihn lehren soll, seine Kräfte im Dienste der Gefährten und Menschheit einzusetzen, statt sie egoistisch oder sinnlos gewalttätig ein zu setzen. 


>Hierarchie und Ränge<
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Primarch
Der Primarch ist die oberste Instanz des Seraphim Ordens und bildet das Oberhaupt im Rat der Drei auf regionaler Ebene. Alle Primarche unterstehen jedoch dem Papst und bilden in Zeiten der Not/Krieg eine Generalität.


Der Primarch ist für die Instandhaltung seines Ordens zuständig und trägt die volle Verantwortung für jeden seiner Schützlinge. Abgesehen von Dingen wie Entscheidungsgebung und Instandhaltung, ist es seine Aufgabe, aktiv gegen Ketzer und Heiden vorzugehen und Gläubige zu beschützen. Je nach Region gibt es immer eine spezifische für die dortige Kultur typische Waffe, die von Primarch zu Primarch weitergegeben wird. Der Primarch der Donnersteppen nennt zum Beispiel einen speziellen Rekursivbogen sein Eigen.
Ein Primarch bildet sich oft aus einem Kommandanten heraus, der am meisten erfolgreiche Erfahrung und Vergangenheit im Orden hatte.
Für einen Seraphen diesen Ranges ist ein Eintrag in das Glossarium des Seraphim Ordens vorgesehen, welcher alle Zehn Jahre in dem Hauptglossarium des Papstes aktualisiert wird.

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Kommandant
Ein Kommandant ist ein bereits voll ausgebildeter Seraph, der die Prüfung von Eis und Feuer überstanden hat. Er nimmt mit dem Inkrafttreten seines Rangs die Rolle eines Rekrutierers, Ausbilders und Beraters des Primarchen ein. Zudem hat ein Kommandant das Privileg, den Orden länger zu verlassen für spezielle Fernmissionen, die besondere Fertigkeiten benötigen.
Für einen Seraphen diesen Ranges ist ein Eintrag in das Glossarium des Seraphim Ordens vorgesehen, welcher alle Zehn Jahre in dem Hauptglossarium des Papstes aktualisiert wird.

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Seraph
Die Seraphim bilden die größte Streitmacht im gesamten Orden. Gerüstet mit einem Turmschild, dass von Seraphenflügeln geziert ist, Kurzschwertern und Speeren, preschen sie in einem langsamen, aber bestimmten und unaufhaltsamen Wall auf ihre Gegner zu.
Ab diesem Rang ist es dem Anhänger erlaubt Besitz zu führen und zurück zu seiner Familie zu kehren, sollte er dies wollen. Um diesen Titel zu erreichen, muss ein Akolyth jedoch seinen Magierschützling erfolgreich behütet haben.
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Akolyth
Um Akolyth im Seraphim Orden zu werden, entsagt man jeglichem Besitz und Anspruch auf seinen Namen, sowie einer Familie. Nach Erreichen des Seraphen-Ranges wird dies jedoch revidiert.
Um geeignet zu sein für den Alltag eines Mitglieds des Ordens, sollte man gefasst sein auf tägliches Üben von Körper und Verstand. So wie die Platten aus Eisen den Körper des Seraphen schützen, so muss sein Verstand ebenfalls hart wie dieser Stahl sein.


>Ausbildung und Lehre<
(Folgt)